Was lange währt, wird endlich gut!?

In unserem Retrofit Projekt „CNC-Kegelradschleifmaschinen Be- und Entladen“ haben wir für die ca. 20 Jahre alten Maschinen eine Roboterschnittstelle entwickelt und deren Funktion erfolgreich getestet. Als nächste Schritte kommen die Anlieferung und Inbetriebnahme des geplanten Roboters.

Wir freuen uns auf ein langfristiges Projekt mit vier FANUC Paintern, welches uns das gesamte Jahr begleiten wird. In Österreich entsteht eine Anlage, welche im Linetracking bis zu 3x4m große und 500kg schwere Schalungselemente pulverbeschichtet. Die Roboterbewegungen dafür kommen aus dem Offlinesimulationstool Process Simulate.

Beim Spezialisten für Oberflächentechnik aus Obrigheim haben wir einen weiteren Umbau und Applikationsversuche für Kfz Crashteile begleitet. Dabei ist ein Universalprogramm mit diversen Parametern (z.B. Bahnabstand, Bahnversatz, Winkel der Pistole etc.) entstanden. Diese Parameter können intuitiv über das Webinterface des Roboters am Anlagen PC angepasst werden. So können eine Vielzahl von Bauteilen beschichtet werden, ohne dass für jedes Teil ein extra Bewegungsprogramm erstellt werden muss.

Gerne haben wir unser Fachwissen mit einem führenden Unternehmen der Metallbearbeitung aus Leutenbach geteilt. In einem partnerschaftlichen Workshop sind Automatisierungsideen entstanden, Simulation und Vorlage für Palettierungsaufgaben sowie ein Ausblick in die Welt der Kameraerkennung.

In einem weiteren Workshop für einen Anbieter von Anlagen und Komponenten in der industriellen Oberflächentechnik aus Markdorf haben wir die Inbetriebnahme eines FANUC Lackierroboters anhand eines Kundenprojektes an die Mitarbeiter vermittelt. Außerdem ist eine Simulation zur Positionierung des Roboters entstanden.

Im Projekt zum Beschichten der Befestigungslöcher von Alufelgen haben wir einen weiteren Optimierungseinsatz durchgeführt. Dafür haben wir auch den additiv gefertigten Felgendummy weiter verbessert. Mit einem neu angeschafften Lasersystem, welches wir selbst angepasst und optimiert haben, haben wir hierfür aus Millimeterpapier Schablonen angefertigt und die Felgenlöcher mit Kunststoffbechern ausgekleidet. So entfällt das aufwändige Reinigen und Lackierversuche können aufbewahrt und verglichen werden.

Bei einem Forschungsinstitut aus Stuttgart haben wir eine Sicherheitsbegrenzung der Geschwindigkeit des T2 Handbetriebs an einem FANUC Roboter nachgerüstet.

Für einen landwirtschaftlichen Betrieb aus Filderstadt, welcher Qualitätsführer in der Produktion von z.B. Premium-Salaten und Wildkräutern für die Gastronomie ist, haben wir ein Automatisierungskonzept erarbeitet. Dabei palettieren Roboter den verpackten Salat in Kartons und diese wiederum auf Europaletten.

Wir haben diverse Lackierprogramme für z.B.: Kfz-Außenspiegel und -Zierblenden erstellt.

In der Vorbehandlungsanlage für Kfz-Exteriorteile haben wir die Schnittstelle zwischen Roboter und Beflammungsgerät sowie die Handsteuerung für den Anlagenbediener installiert und in Betrieb genommen.

Für eine großes Museum mit bedeutenden Kunstobjekten bekamen wir den Auftrag eine Tagessicherung der Exponate in der offenen Ausstellung zu realisieren. Dem Ästhetik-Ausschuss war es besonders wichtig, dass die Lösung keinen optischen Einfluss auf die Ausstellung hat. Wir wagten einen ausgiebigen Versuch auf Basis von Mikrowellensensoren in den Sockeln der Exponate, mussten aber leider am Ende einräumen, dass diese Technologie nicht für die geplante Aufgabe geeignet ist. Auch Rückschläge gehören zum Unternehmertum dazu. Wir haben dadurch Erfahrungen gewonnen und unseren Mut nicht im Geringsten verloren.

Für eine bessere Außenwirkung haben wir in neue Arbeitskleidung und die Folierung unseres zweiten Fahrzeugs investiert. Und wann sehen wir uns?

Für den örtlichen Badmintonverein und dessen Turnier haben wir Pokale additiv gefertigt. Die 3D-gedruckten Badmintonbälle sind ca. drei Mal so groß wie die Echten.

Auch im Neuen Jahr wollen wir unsere Ziele mit viel Leidenschaft erreichen. So haben wir uns einen Tag Auszeit gegönnt, um sowohl unsere vergangenen Projekte zu analysieren, als auch die Zukunft zu planen. Für das leibliche Wohl gab es eine „kleine“ Pizza und als willkommenes Abenteuer hatten wir an diesem Tag Tontauben im Visier.

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