Aus Fotomontage, PowerPoint und Simulation wird eine Roboteranlage

Unser Traum wird wahr – Automatisierung für´s Ländle. Eine komplette Roboteranlage als Generalunternehmer. Hier können wir endlich unser komplettes Spektrum beweisen.

Wir haben für das Projekt eine Simulation erstellt, mit welcher wir das Robotermodell ausgelegt und die Erreichbarkeit geprüft haben. Außerdem konnten wir damit die Programmierung in unserem Büro vorbereiten. Den benötigten Robotersockel haben wir konstruiert und die notwendige FEM-Analyse durchgeführt.

Nach dem Auslegen und Beschaffen der weiteren Komponenten haben wir den Schaltschrank und einen Klemmkasten für den Roboterarm vormontiert und verdrahtet. Den Schaltschrank haben wir direkt auf den Robotercontroller montiert, um der Anlage einen möglichst kleinen Footprint zu ermöglichen.

Viele Hilfsmittel (z.B. Einmessvorrichtungen) oder auch die kompakte und umfangreiche Roboterhand sind selbst konstruiert und mit unserem 3D-Drucker angefertigt.

Es folgte die Montage des Roboters, die Ergänzung von Sensorik an den CNC-Maschinen, sowie die elektrische Installation durch KILIVATIONS.

Im Anschluss haben wir die vorbereitete Software eingespielt und angepasst, Arbeitspunkte und Bezugssysteme eingemessen sowie das Bildverarbeitungssystem in Betrieb genommen und validiert.

Die Roboterhand besteht mit einem Boxmaß kleiner drei A4 Ordner aus einem FANUC Force Sensor, dem FANUC iRVision System mit LED Ringlicht, zwei flexiblen Magnetgreifern und einer Abblasdüse.

Durch diese Komponenten ist es uns gelungen ein System zu entwickeln, welches eine minimale Rüstzeit hat. Per Eingabe von wenigen Zeichnungswerten zum Werkstück und Spannmittel über ein HMI, findet der Roboter die Werkstücke mit dem Kamerasystem und fügt sie mit dem Kraft-Momenten-Sensor in das Spannmittel. Für neue Werkstücke ist also keine Teacharbeit oder Programmierung am Roboter notwendig. Lediglich die Eingabe von Zeichnungsdaten.

Mit unserm digitalen Zwilling können wir Änderungen und Optimierungen ohne Anlagenstillstände entwickeln und einspielen.

Wenn eins sicher ist, dann dass diese Anlage mit einer geballten Ladung KI ausgestattet ist – KILIVATIONS Intelligenz ;-D

Die Bediener der Anlage und das neu entstandene Robotik Team unseres Partners haben wir mit einer Anlagenschulung und unserem FANUC Roboter Grundkurs ausgebildet.

Da die CNC-Maschinen durch den Anlagenschutzzaun für den Bediener nicht mehr einsehbar sind, haben wir ein Prozessüberwachungssystem installiert. Durch je eine Kamera in den CNC-Maschinen und zwei Stück über den Maschinen hat der Bediener stets den Prozess im Blick. Außerdem werden die Kameradaten für eventuell notwendige Analysen gespeichert. Dazu haben wir einen Datenschutzschrank installiert. Dieser ist mit zwei unterschiedlichen Schlüsseln verschlossen und mit verschiedenen Benutzerrechten mit Passwörtern geschützt.

In der nächsten Phase programmieren wir eine Datenbank zum Speichern und Vergleichen der Werkstückdaten und installieren ein Vorratssystem für die Werkstücke, damit die Anlage länger autark produzieren kann.


Bei unserem langjährigen Partner in der Lohnlackierung haben wir fünf Roboter auf ein gemeinsames Bezugsystem eingemessen. So sind die Lackierbewegungen beim Übertragen der Programme präziser und das Lackierergebnis ist sofort erreicht bzw. lässt sich schneller erreichen. (Vorher +/- 10mm // Nachher +/- 2mm)


Außerdem sind neue Lackierprogramme für diverse Automotive Anbauteile entstanden.


Ob Blond ob Braun, wir lieben alle… …Roboter ;-D Unter diesem Motto haben wir eine Schweißzelle für KFZ-Pedaltöpfe mit einem KUKA Roboter in Betrieb genommen. Der Roboter holt sich die Pedaltöpfe von einem Takttisch und legt sie in eine Schweißvorrichtung. Dort wird ein Bauteil über einen Rütteltopf zugeführt und verschweißt. Der Roboter entnimmt das Teil und legt es auf einem Förderband ab.


Gerne haben wir ein Spritzgussunternehmen aus Bad Waldsee beim Troubleshooting an Ihrer Roboterlackieranlage unterstützt, welche Kfz-Tacho-Blenden lackiert.


Wir haben verschiedene Unternehmen beratend bei z.B. Projektierungen unterstützt.


In unserem Technikum haben wir in z.B.: Werkbänke, Werkzeugwägen, Lötarbeitsplatz, Schweißgerät und -ausrüstung sowie Roh- & Verbrauchsmaterial investiert.


Auf unserem CNC Portal haben wir im Kundenauftrag Schablonen aus Stegplatten und Schrankeinsätze für Spannmittel aus Multiplexplatten hergestellt.


Beim ortsansässigen Werbespezialist haben wir uns mit KILIVATIONS Aufklebern eingedeckt. Wann entwickeln wir eine Lösung für Sie, auf die wir diese aufbringen können? ;-D

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